Lieblinge

Heute mal einige Neuerscheinungen der letzten Wochen, die es geschafft haben, dass ich sie mehr als nur 1- bis 2-mal gehört habe.

Dabei habe ich dann doch gemerkt das meine Affinität für Soul und poppigen Jazz doch sehr groß ist.

Bailen – Trilled to be Here

Das poppigste Album meines hier genannten Quartetts. Ich finde es wunderschön und immer wieder hörbar.

Rhye – Spirit

Indieduo aus Kanada (jetzt Wahlberliner) und einem Dänen. Elektrounderground vom allerfeinsten. Ruhig, sinnlich fast schon meditativ.

 

Solay the Sun – Do U Think I’m Crazy

Ich bin mir gar nicht sicher ob es diese CD zu kaufen gibt oder nur als Stream. Kleines feines Soulalbum, ruhig angehaucht.

4 Wheel Drive

Der Zusammenschluss von 4 wunderbaren Jazzmusikern und die legen aber auch eines der besten Jazzalben hin, dass ich jemals hören durfte.

 

 

 

 

 

 

Neue Alben 3

Wieder mal etwas Zeit gehabt um in neuen Alben zu stöbern.

 

Abramowicz – The Modern Times

Laut.de beschrieb das Album kurz so. „Eckkneipen-Indie für durchzechte Nächte und den Slalom zurück.“ Mehr kann ich dazu nicht sagen, ein einfach geiles Indiealbum

Kiefer Sutherland – Reckless & Me

Ja, was schreibt man dazu. Ein Schauspieler macht ein Album. Nein, es ist kein schlechtes Album, aber es ist 100-mal gehört, Countryrock mit einer Spur Cave, Waits…aber eben nur einer kleinen Spur.

Alan Parsons – The Secret

Das erste Album von Alan Parsons erschien 1976 und so beginnt das Album auch. Nimmt mich mit auf eine Zeitreise in die 80iger, aber leider gleitet das Album irgendwann in den Kitsch ab.

 

Und noch was, wahrscheinlich im Oktober erscheint das erste Studioalbum seit 2008 von…

“The Cure“

…vor Freude hüpf. Smith sagte zu dem Album: „Es ist so dunkel. Es ist unglaublich intensiv…Die Songs sind etwa zehn, zwölf Minuten lang.“ 

Ist es schon Oktober?

Neue Alben II

Asthetic Perfection – Into The BlacK (Electropoprock) Ein Album das gut beginnt, aber ich dann den Eindruck habe das es nicht genau weiß wo es hinwill.

Pup – Morbid Stuff (Britpoprock oder so) Ein schönes feines Rockalbum, erinnert an gute Rockalben der 90iger

Danheim – Hringras (Nordic Folk) wie immer, wer es mag wunderbar. Eine Reise durch die Zeit, aber sicher nicht jedermanns Sache

Dota Kehr – Die Extra Freiheit (Deutschpoppoeten) 1000mal gehört, aber immer wieder schön es nochmal zu hören

Schiller – Morgenstund (EPop, Elektronik) zur Zeit auf Platz 1. In Deutschland. Sehr schön, aber ganz ehrlich für mich wurde es ab dem 7.Lied anstrengend und etwas nervig….Sorry

Lukas Meister – Leuchten

Eigentlich ist es eher zum Ende des Jahres, wo diese CDs erscheinen die einem dazu bringen, von der CD des Jahres zu sprechen. Und jetzt kommt da im Februar eine CD daher, eine Perle versteckt zwischen all den Muscheln.

Lukas Meister, mit seiner CD „Leuchten“. Der Wahlberliner Liedermacher hat es geschafft das ich von Anfang bis Ende zuhöre, hat es geschafft das ich lächelnd und schweigend am Fenster steh und Musik die es schafft das ich schweigend aus dem Fenster sehe kann nur hervorragend sein.

Lukas Meister mit dem Titel „Chomsky“ von der neuen CD „Leuchten“ (Live am Strand) (einfach anklicken)

Musikjahr

Es waren mehr die Entdeckungen neuer Musiker die mein Musikjahr interessant machten. Dieses Jahr gab es ihn aber nicht, diesen Song des Jahres, aber viel gute Musik, aber oft schon älter. Aber 3 Alben stechen dann doch ein bisschen für mich heraus. Nein,  Platz 1. und 2. stechen für mich weit heraus, der 3. schon etwas weiter entfernt, aber für mich eben immer noch die Nummer 3.

Ich hatte ihm schon bei Stefan Raab eine große Karriere voraus gesagt und keiner hat mir geglaubt. Auf Platz 3: „Clueso“ mit dem Album „Handgepäck I“ dieses wunderbare etwas andere Album von Clueso. Fans fragen sich was hat er da getan, ich sage etwas großartiges.

 

Auf Platz 2, ein etwas anderes Soulalbum oder R&B, aber das soll jeder für sich entscheiden. George Miller oder Joji, oder Pink Guy …….Ein 26jähriger Australier, geboren in Osaka. Alle seine Künstlernamen aufzuführen würde diesen Beitrag sprengen. Auf Platz 2. mit weitem Abstand: „Joji“ mit dem Album „Ballads 1“

 

Die Musikseite „laut.de“ beschrieb meine Nummer 1. so, das es sich dabei neben Frank Zappa um den bekanntesten unbekanntesten Musiker handelt. Eigentlich trifft es das ganz gut. Das Album das für mich das beste des Jahres ist, ist das Album „Look Now“ von „Elvis Costello“

Neuentdeckung des „Alten“ (Elvis Costello)

Ich möchte kurz „Laut.de“ zitieren, die da schrieben: „…Elvis Costello ist neben Frank Zappa einer der bekanntesten unbekanntesten Musiker…“

Ich kannte den Namen, nicht mehr, doch noch den Song „She“ zum Film „Notting Hill“. Ansonsten? Nicht viel. Dann bekam ich das neue Album „Look Now“ auf die Ohren. Im Sommer noch eine Tour abgesagt wegen einer Krebserkrankung, zog mir das Album die Schuhe aus. Vielleicht auch, weil mich die Stimme nicht selten an Mister David Bowie erinnert und er doch so ganz gleich anders ist.

Danach wühlte ich den Plattenschränken des Internet. Wenn ich richtig gezählt habe sind es 30 Studioalben, dazu kommen fast nochmal so viel Live, Tribute und Kombilationsalben. Das erste erschien übrigens 1977.

Lange Rede, kurzer Sinn. Viel zu spät entdecke ich diesen genialen Künstler für mich.

Elvis Costello – Suspect My Tears

Titel kann man anklicken

Darf man das Album gut finden?

Ja das waren noch Zeiten, die Haare grün und gehüpft und gehüpft, Favorit der lauten Jugend „The Clash“. Verachtung für alles Poppige.

Nun sitze ich vor meinem Computer, die Haare nicht mehr grün und auch nicht mehr so viele Haare. Ein Musiksender wirft mir Musikvideos um die Ohren, nur selten schaue ich auf. Dann ein Lied, ich merke mir den Titel: „Roundabouts“. Sehe den Interpreten, dreh mich um, niemand da, kann also schauen. Suche das Album, finde es, höre es mir an. „Free“, „Lazarus“, „So Beautiful“, „Last Words“ u.a. sprechen mich schon an. Sicher nicht das beste Album das ich je gehört habe, aber ein sehr gutes und dann erinnere ich mich an den Satz meines Bruders Frank: „Wir sind nun in dem Alter wo man Musik hören Kann die einem gefällt und man muss nicht mehr auf die Szene achten in der man ist“

Um welches Album es geht?

„ID“ von Michael Patrick Kelly