Lukas Meister – Leuchten

Eigentlich ist es eher zum Ende des Jahres, wo diese CDs erscheinen die einem dazu bringen, von der CD des Jahres zu sprechen. Und jetzt kommt da im Februar eine CD daher, eine Perle versteckt zwischen all den Muscheln.

Lukas Meister, mit seiner CD „Leuchten“. Der Wahlberliner Liedermacher hat es geschafft das ich von Anfang bis Ende zuhöre, hat es geschafft das ich lächelnd und schweigend am Fenster steh und Musik die es schafft das ich schweigend aus dem Fenster sehe kann nur hervorragend sein.

Lukas Meister mit dem Titel „Chomsky“ von der neuen CD „Leuchten“ (Live am Strand) (einfach anklicken)

Musikjahr

Es waren mehr die Entdeckungen neuer Musiker die mein Musikjahr interessant machten. Dieses Jahr gab es ihn aber nicht, diesen Song des Jahres, aber viel gute Musik, aber oft schon älter. Aber 3 Alben stechen dann doch ein bisschen für mich heraus. Nein,  Platz 1. und 2. stechen für mich weit heraus, der 3. schon etwas weiter entfernt, aber für mich eben immer noch die Nummer 3.

Ich hatte ihm schon bei Stefan Raab eine große Karriere voraus gesagt und keiner hat mir geglaubt. Auf Platz 3: „Clueso“ mit dem Album „Handgepäck I“ dieses wunderbare etwas andere Album von Clueso. Fans fragen sich was hat er da getan, ich sage etwas großartiges.

 

Auf Platz 2, ein etwas anderes Soulalbum oder R&B, aber das soll jeder für sich entscheiden. George Miller oder Joji, oder Pink Guy …….Ein 26jähriger Australier, geboren in Osaka. Alle seine Künstlernamen aufzuführen würde diesen Beitrag sprengen. Auf Platz 2. mit weitem Abstand: „Joji“ mit dem Album „Ballads 1“

 

Die Musikseite „laut.de“ beschrieb meine Nummer 1. so, das es sich dabei neben Frank Zappa um den bekanntesten unbekanntesten Musiker handelt. Eigentlich trifft es das ganz gut. Das Album das für mich das beste des Jahres ist, ist das Album „Look Now“ von „Elvis Costello“

Neuentdeckung des „Alten“ (Elvis Costello)

Ich möchte kurz „Laut.de“ zitieren, die da schrieben: „…Elvis Costello ist neben Frank Zappa einer der bekanntesten unbekanntesten Musiker…“

Ich kannte den Namen, nicht mehr, doch noch den Song „She“ zum Film „Notting Hill“. Ansonsten? Nicht viel. Dann bekam ich das neue Album „Look Now“ auf die Ohren. Im Sommer noch eine Tour abgesagt wegen einer Krebserkrankung, zog mir das Album die Schuhe aus. Vielleicht auch, weil mich die Stimme nicht selten an Mister David Bowie erinnert und er doch so ganz gleich anders ist.

Danach wühlte ich den Plattenschränken des Internet. Wenn ich richtig gezählt habe sind es 30 Studioalben, dazu kommen fast nochmal so viel Live, Tribute und Kombilationsalben. Das erste erschien übrigens 1977.

Lange Rede, kurzer Sinn. Viel zu spät entdecke ich diesen genialen Künstler für mich.

Elvis Costello – Suspect My Tears

Titel kann man anklicken

Darf man das Album gut finden?

Ja das waren noch Zeiten, die Haare grün und gehüpft und gehüpft, Favorit der lauten Jugend „The Clash“. Verachtung für alles Poppige.

Nun sitze ich vor meinem Computer, die Haare nicht mehr grün und auch nicht mehr so viele Haare. Ein Musiksender wirft mir Musikvideos um die Ohren, nur selten schaue ich auf. Dann ein Lied, ich merke mir den Titel: „Roundabouts“. Sehe den Interpreten, dreh mich um, niemand da, kann also schauen. Suche das Album, finde es, höre es mir an. „Free“, „Lazarus“, „So Beautiful“, „Last Words“ u.a. sprechen mich schon an. Sicher nicht das beste Album das ich je gehört habe, aber ein sehr gutes und dann erinnere ich mich an den Satz meines Bruders Frank: „Wir sind nun in dem Alter wo man Musik hören Kann die einem gefällt und man muss nicht mehr auf die Szene achten in der man ist“

Um welches Album es geht?

„ID“ von Michael Patrick Kelly

Handgepäck I

Eigentlich Schade das man nicht so viel zu berichten hat. Wenn man von dem absieht was Arbeit betrifft.

Heute hab ich aber mal wieder einen Grund, habe das erste mal das Ende August erschienene neue Album von Clueso gehört, mit dem wunderschönen Titel „Handgepäck I“ und ja, mehr braucht man nicht, als Clueso: Eine Gitarre und Gedanken die man in Worte fassen kann. Ich kann es nicht genau beschreiben aber dieses Album löst sofort Fernweh aus, Erinnerungen und den Wunsch etwas zu verändern.

Cluesofans mögen eventuell verschreckt sein, aber ich habe das Gefühl das es gerade kein authentischeres Album von Clueso gibt. Ein poetisches ruhiges Album.

„Zimmer 102“ erinnert mich an Neil Young, der 77er Phudyssong „wenn ein Mensch lebt“ wird gecovert, ein wenig Gitarre wie am Strand, der Tramp auf dem Zug, so viele Bilder im Kopf…

Ein ungewöhnliches Album, weit weg von dem was man erwartet hat.

Grandios

Ich bin „Selig“

„Selig ist ein Zustand“……ruft Jan Plewka

“Romantik, Euphorie, Enthusiasmus, Liebe“ ruft er der (kleinen) Menge zu.

20.12 Uhr betritt er mit seiner Band „Selig“ die Bühne im „Lindenpark“ in Potsdam. 20.16 Uhr singen alle mit. Das bleibt so bis 22.20 Uhr

Sicher waren ca. 500 Zuschauer etwas enttäuschend, aber „Selig“ störte das nicht, sie bieten eines der besten Konzerte, das ich je sehen durfte. Ein Rockkonzert, nicht mehr und vor allem nicht weniger.

Mittlerweile geht Jan Plewka auch auf die „50“ zu, davon war aber nichts zu sehen. Er schaffte es dem Publikum von Anfang an zu zeigen…ich habe Spaß an dem was ich mache und das Publikum danke es ihm und der Band.

Der letzte Song vor den Zugaben „Wir werden uns wiedersehen“

Das hoffe ich sehr.