Mike Potsdam

Familie - Gedanken - Erfahrungen

Kategorie: Gedankenfetzen (Seite 1 von 17)

Erschreckende Zahlen die man einfach wegwischen will…

…wenn man ganz ehrlich zu sich ist.

Die neusten Zahlen der Welthungerhilfe besagen das es im letzten Jahr 820 Millionen Menschen gab, die an Hunger leiden mussten.

In Deutschland werden jährlich 55 Millionen Schweine geschlachtet, davon landen 20 Millionen auf dem Müll.

Und dann gibt es diesen Ort…

…an dem man ankommt und willkommen ist. Egal ob mal alleine, zu einer großen Party wie an diesem Wochenenden oder mit der Familie. Immer willkommen und ein Ort an dem es mir immer wieder gelingt den Alltag zu entfliehen und einen Augenblick Ruhe zu finden. Es war wieder ein wunderschöner Tag, mit vielen alten Gesichter die man Jahre nicht gesehen hat, mit vielen neuen Gesichtern die man gerne wiedersehen will und alles in dieser Atmosphäre die es nur noch an wenigen Orten auf dieser Welt gibt. Voller Wertschätzung und Achtung vor jeglicher Form des Lebens. Selbst Kindern ;-).

Ja, mein lieber A. und meine liebe G. euer Hof ist ein ganz besonderer Ort auf diesem Planeten, jedenfalls für mich und ich bin dankbar dafür.

 

Der kleine Unterschied

Wenn man durch das Örtchen Pewsum lief grüßte jeder der an einem vorbei ging mit einem fröhlichen „Moin“. „Moin“ heißt ja dort (in diesem Fall Ostfriesland) alles, von guten Morgen bis guten Abend, wie geht es dir. „Moin“ ist das Universalwort. Und wenn dich jemand nicht grüßt ist es wahrscheinlich ein Tourist. Ich grüßte freundlich zurück, nach einigen Tagen sogar als erster was mir meist ein lächeln einbrachte. Selbst Matthes stellte fest wie freundlich die Menschen dort sind.

 

Gestern Morgen ging ich durch Fahrland. Ich grüßte nett jeden den ich in diesem Örtchen traf mit einem freundlichen „Guten Morgen“ um Blicke der Verwirrung und des Unverständnisses zu ernten. Wie konnte ich es wagen, wildfremde Menschen einfach anzusprechen. Eine alte Frau grüßte freundlich zurück, ich gab ihr den Vortritt zur Post.

„Moin“

Kleiner Philosoph

Es gibt Dinge, die gesagt werden, von denen man nicht weiß soll man lachen oder weinen. Matthes saß neulich in sich versunken und sagte dann folgendes: „Ich habe ja oft Pech, ich falle viel hin, mir passiert viel. Aber ich glaube das muss Gott als Ausgleich machen, weil ich so tolle Eltern habe“

Lachen oder weinen, freuen oder zweifeln.

Mein kleiner Philosoph

Heute am Muttertag…

…möchte ich die Mütter Ehren die nicht mehr unter uns sind. Die Frauen auf den Bildern sind alles Mütter meiner Familie, ohne die es niemand bis hierher geschafft hätte. Keiner so leben könnte wie er jetzt leben kann und an deren Namen man sich aber manchmal nicht mehr erinnert. Mir fällt die Geschichte ein das die Toten so lange mit uns leben, bis sie vergessen sind.

Ich verneige mich vor Gudrun, Brigitte, Martha, Vera, Hertha, Maria, Bertha, Mathilde, Konstantine, Katharina, Charlotte und all die deren Namen ich jetzt hier nicht nenne.

Wenn wir mal wieder nicht wissen, worüber wir schreiben können II

Wenn wir es wieder nicht Wissen, bleibt das Wetter, aber das sieht jeder selbst, diese Suppe, die nicht weiß ob Fleisch oder Fisch sein will. Fleisch oder Fisch, essen, über das Essen könnte man noch reden, Hackbraten und Schweinebraten ist das Wochenende geplant. Ich liebe meine Diät. Ansonsten, alles so wie es ist, ohne anders zu sein. Wochenende, hoch die Hände. Was passt immer? Richtig ein Bild vom Meer, ja das passt immer.

Nachdenklich erschreckend

In Deutschland werden im Jahr 2019 43,3 Milliarden Euro für das Militär ausgegeben. Das sind über 12 Prozent mehr als im letzten Haushalt.

Es gibt in Deutschland 182 000 Soldaten (Quelle Wikipedia)

Für die Bildung werden 2019 18,15 Milliarden (+3%) ausgegeben, weniger als die Hälfte.

Es gibt in Deutschland 2017/18 über 7 Millionen Schüler an allgemeinbildenden Schulen (Quelle:Statista)

Traurige Zahlen.

 

five finger death punch – wrong side of heaven

Mal für einige Menschen

Einen Spruch aus der Bibel:

„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ (Matthäus 7,3)

Eigentlich ist meine Generation die Coolste :-)

Wir hatten Sozialismus und Kapitalismus, wir hatten die 80iger, die 90iger. Wir hatten kalten Krieg und Modern Talking, wir hatten Live Aid und den Mauerfall. Wir haben zusammen gehalten und sind nicht gekrochen. Unser WhatsApp war unser Mund oder ein Zettel im Unterricht, der Wald war kein Museum. Die Straßenlaterne zeigte an wann es nach Hause ging. Wir haben uns sogar getraut mehr als 1000 m vom Haus weg zu gehen. Ich bin 25 min alleine zur Schule gelaufen, jeden Tag, keine Helikoptereltern die die Kinder bis in die Klasse tragen. Wir werden überleben, denn wir haben noch leben gelernt.

 

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