BIN WIEDER HIER DA oder DA HIER?

Na gut, ich bin ja schon wieder 3 Tage auf der Insel. Die Tage waren aber sehr ereignisreich. Nicht worüber man lange schreiben muss, nichts was in dieser Zeit untypisch wäre. 😉

Die Frage, die ich eigentlich stellen wollte, ist: „Ist es eine Freude oder eine Last zweimal zu Hause zu haben?“. Jedes anders, jedes wunderschön. Die Störche in Fahrland und in Wyk, gemischte Bilder, mein Sohn kocht und die Fähre fährt vorbei. Ich beantworte mir mal die Frage selbst, es ist großartig. Beide Welten nur etwas mehr miteinander vermischen, das wäre wunderschön. Aber auch das wird wieder möglich sein. Irgendwann. Hoffe ich 😉

Berlin (Besuch bei meinem Vater)

Monate ist es her, dass ich meinen Vater gesehen hatte. Jetzt mal wieder nach Berlin, vom Auto aus schaue ich auf diese Stadt, in der ich über 40 Jahre gelebt habe. Dann bei meinem Vater. Ein alter Mann mit einem Lächeln das oft gedankenversunken wirkt. Er versucht mit mir über Dinge zu reden über die ich nicht reden will. Wir reden, ich Wechsel das Thema, meine Kindheit. Ein Lächeln huscht über sein Gesicht. An das meiste kann er sich nicht mehr erinnern.

Mein Sohn sagt er hätte gerne die Oma kennengelernt (gest.1996), ach nein sagt er, dann wäre ich ja noch verwöhnter. Mein Vater lacht und holt einen Geldschein aus seiner Tasche. Der Spaziergang, ein Stück laufen sie nebeneinander, nur sie, mein Vater und mein Sohn.  Und in diesem Augenblick bete ich, bete ich flehend das es noch viele solcher Spaziergänge gibt.

 

Ich kann mit Pop nicht wirklich etwas anfangen…

…es sei denn er kommt von Lana Del Rey. Nun ist es da das neue Album „Chemtrails Over The Country Club“ und ich sitze und lausche, gehe und höre, stehe und horche. Ja unverkennbar Lana Del Rey, kein verbiegen, keine Experimente. Obwohl sie ja ihr eigenes Experiment ist. Gelungen würde ich sagen, sehr gelungen. Ein wenig düster wie immer, ein wenig Anmut wie immer, ein wenig schmollende Lippen wie immer, ein wenig Provokation wie immer. Alles wie immer und das macht es so gut, sehr gut. Ein wenig von allem und ganz viel Lana Del Rey.

Beschwerde (Ex) Kollege

Zu Recht kann man nur sagen, zu Recht hat sich ein ehemaliger Kollege bei mir beschwert, dass ich ja wohl mal wieder dranne wäre…

…dranne wäre mit Kaffee mitbringen und schickte mir schmunzelnd die Kaffeeliste 😉

Da ist es wieder das gute Gefühl nicht vergessen zu sein.

K5 – Ende

Die 5.Kur zu Ende.

Für mich die intensivste, anstrengendste aber auch die, aus der ich sehr viel mitnehme, für mich, für die Arbeit.

Kinder nach Hamburg gebracht, der Hamburger Hbf. gehört nicht zu meinen Lieblingsorten.

Weiter in den Zug nach Spandau. Für den letzten Fußweg 30 Minuten statt 10 gebraucht. Es tut gut, alle paar Meter gefragt zu werden, „Oh sind sie wieder da“ „Kommen sie zurück…“ „…arbeiten sie wieder im Hort?“

Meine Antwort ist immer gleiche, nur kurz hier….nur zu Besuch. Aber es ist ein schönes Gefühl nicht vergessen zu sein und auch ein gutes Gefühl bei der Familie zu sein.

In diesem Zusammenhang hab ich auch unabhängig die Nachricht eines ehemaligen Kollegen aus dem Hort bekommen. Dazu morgen aber mehr 😉

 

 

 

Ich muss wohl versterben

Sicher lange her, dass ich etwas geschrieben habe. Eigentlich wollte ich etwas über Normalität schreiben. Was dann aber wieder zeigt, da ich lange nichts geschrieben habe: nichts ist normal.

Die Insel ist recht voll, Schlupflöcher gibt es immer. Meiner Familie wurde gesagt sie darf mich nicht besuchen kommen, auch wenn es Familie ist. Es sei denn wir schlafen zu viert in meiner kleinen Einraumwohnung. Einzige Möglichkeit wäre ich versterbe. Dann könnte es eine Sonderreglung geben.

Gut, sicher wäre es dem Urlaub nicht förderlich, wenn ich versterbe, aber sind wir doch mal ehrlich, was sein muss, muss sein.

Das schlimme an der ganzen Sache ist, dass es kein Witz ist.

Na dann, ab ins Licht.

Sonntagsrückblick

Bei einer Gemüsesuppe aus der Büchse, die nur mit ganz viel Maggi ertragbar ist, erinnre ich mich an Sonntag. Viel passiert seit Sonntag. Das ist aber nicht Mitteilungsrelevant. Aber Systemrelevant bin ich, fällt mir dabei ein. Ja, ich lasse euch mal noch im unwissenden. Das kann ich gut. Aber zurück zu Sonntag. Ein Spaziergang, fast die gleiche Strecke die ich am 14.2. gelaufen bin (siehe Bericht vom 14.2.) und doch alles so anders. Auch jetzt ist alles anders, aber ich lasse euch noch im unwissenden, das kann ich ja gut

Und Morgen, da schreib ich mal was über Normalität. (Was war das noch gleich?)

So lange…

…habe ich nichts mehr geschrieben. Wenn man lange nichts schreibt passiert viel oder gar nichts. Es ist wohl viel, eine anstrengende Kur, aber trotzdem das Gefühl genau am richtigen Ort zu sein. Gleich ein Spaziergang, die Tage gebe ich mir Mühe wieder mehr zu schreiben. Noch einen Satz eines Kindes aus der letzten Kur:

„Mike du bist noch ein Kind, ein Kind mit Falten, mit ganz, ganz vielen Falten“

In diesem Sinne einen wunderschönen Tag

Die Bilder sind alle innerhalb weniger Tage gemacht…