Einer der größten noch lebenden Musiker nimmt sich sein Klavier, lässt seine Band zu Hause. Setzt sich in einen leeren Konzertsaal und spielt. Mehr muss man nicht sagen. Licht aus, Kerze an…
Nick Cave – Euthanasia (wer will anklicken)


Familie – Gedanken – Erfahrungen
Einer der größten noch lebenden Musiker nimmt sich sein Klavier, lässt seine Band zu Hause. Setzt sich in einen leeren Konzertsaal und spielt. Mehr muss man nicht sagen. Licht aus, Kerze an…
Nick Cave – Euthanasia (wer will anklicken)

Natürlich haben die Ereignisse rund um Föhr das Geschreibe beherrscht. Aber nun ist es mal wieder Zeit über neue Musik zu reden. Sicher immer noch unangefochten auf Platz 1. des besten Albums des Jahres ist bei mir weiter „For Their Love“ von Other Lives. Allerdings sind in den letzten Wochen 3 Alben erschienen, die zumindest mal kurz daran gekratzt haben. Das erste ist „falschgoldrichtig“ von Pohlmann. Für mich eine kleine Überraschung, hatte ich es doch schon oft mit Pohlmanns Musik versucht, bin aber nie warm geworden. Dieses Album nur wunderbar. Das nächste ist das neue Album „Nectar“ von Joji, sicher entweder man liebt ihn oder man hasst ihn, ich glaube viel dazwischen gibt es nicht. Dieser Soul oder R&B Musiker mit den vielen Namen legt auch diesmal wieder ein Album hin, das es in 2 Versionen gibt, „Explicit“ und „Clean“ und das sagt schon vieles. Sein bestes ist es glaube ich nicht, aber in meine Top 10 des Jahres wird er es wohl schaffen. Bleibt noch das Album „Fragments“ von Bear‘s Dean & Paul Frith. Bear’s Dean mir schon lange ein Begriff hat die Arbeit mit Paul Frith etwas experimentelles ohne den Stil zu verlieren. Ein ruhiges Album, ein schönes Album.

Wieder wunderbar anders, der Frontman von „Subway to Sally“. Immer wieder wandelt Eric Fish auf Solopfaden und konnte er mich mit „Subway to Sally“ die letzten Jahre nicht wirklich überzeugen so tut er es mal wieder mit dem Album „Gezeiten“. Unverkennbar Eric, unverkennbar Solo, ohne seine Mitmusiker zu unterschlagen. Ich bin versucht mir einen Rucksack zu suchen, meine Schuhe zu schnüren und zu laufen, einfach los eine endlose Allee und dabei die Kopfhörer auf…

…mit einem Bild aus einer guten Zeit. (die Damen und Herren hatten vorher getanzt…dachte das passt)
Natürlich war die ganze Kriese lang Musik bei mir.
3 Alben sind im Ohr hängen geblieben. Die sicher auch noch mit in der Wahl zu meinem Album des Jahres seine werden…obwohl Platz 1 schon fast sicher ist.
Ruhiger sind meine Favoriten geworden. Mein großer sagt immer: „Ah hörst wieder deine Lebensbejaende Musik“ und hat dabei einen sarkastischen Unterton
Ende Februar erschien „The Main Sing“ von Real Estate. Letzte Woche erschein dann „Adorned“ von Scott Matthew, erschreckend schön wie man an David Bowie denkt, diese Stimme.
Aber mein absoluter Favorit auf das Album des Jahres ist „For Their Love“ von Other Lives, erschienen am 24.April. Selten ein Album gehabt, das ich so früh im Jahr sehr fest auf Platz 1 meiner Lieblingsalben des Jahres steht.

…eine der immer knappen Konzertkarten von „Agnes Obel“ bekommen zu haben.
Wäre sicher schön geworden 😉

Wer diesen dreckigen Rock mag, diesen lauten Blues, gesungen in Woodstock, auf allen Bühnen der Welt, laute Welt der 70iger. Nostalgie derer die sich erinnern, an „Stairway to Heaven, Janis, Jimi und all die anderen Größen. Und dann tauchen da 4 junge Männer auf, 3 Brüder und ein Freund und auf einmal ist sie wieder da diese Zeit unheimlich intensiv und eigentlich will ich mir sofort eine Harley kaufen um mit 31 km/h durch Fahrland zu fahren, gegen den Wind und auf den Kopfhörern diese Band aus Michigan.
…interessieren, kosten mal kurz 350 €.
und wir sind erst bis Mai…….
Wirtz – Unplugged II
Wer weiß, vielleicht bin ich der erste der diese Platte gekauft hat (als Vinyl), aber sie ist ja heute auch erst erschienen. Nirgendwo eine Kritik dazu.
Aber es war klar das ich das Album haben will, war „Unplugged I“ von 2015 doch ein unbestrittenes Meisterwerk.
Dann ist er zu „Sing mein Song“ gegangen und viele Fans haben sich von ihm abgewandt. Das Album das dann erschien, konnte nicht 100%ig überzeugen.
Nun „Unplugged II“ kann nicht an „I“ heran kommen, aber es ist trotzdem wieder ein wunderbares Album und das gleich zu Beginn des Jahres.
Seine Stimme, die Ruhe seiner eigentlich so lauten Lieder und natürlich seine Texte…wilde Gedichte in stiller Musik.
Wirtz – Bitte gib mich nicht auf

Wie jedes Jahr im Januar werde ich auch dieses meine Lieblingsalben die 2019 erschienen sind bekannt geben. Ein wirkliches Lied des Jahres gab es für mich nicht, da waren einige sehr gute, aber keines war so der absolute Mikehit. Aber Alben, die gab es wieder reichlich und neben einigen Enttäuschungen hier meine Top 3 für 2019:
Platz 3 geht an das herrlich ehrliche und wunderbare Album „Smooth Big Cat“ von Dope Lemon mit Frontmann Angus Stone. Schöne Drogenreise ohne Drogen (für mich).
Platz 2 geht an das tragische Album „Ghosteen“ von Nick Cave. Das Album beschreibt das Leben ohne seinen Sohn, der mit 15 Jahren 2015 verunglückt ist. Ein tragisches Meisterwerk.
Platz 1:
Trommelwirbel……
„Norman Fucking Rockwell“ von Lana Del Rey.
Nachdem die letzten beiden Alben gut, aber nicht sehr gut waren, hat sie 2019 ihr für mich bestes Album herausgebracht. Der hübsche böse Engel einfach nur wunderbar.
