…diese Augenblicke die unbezahlbar sind und auch in dieser Zeit für glückliche Momente Sorgen.
Wie heute die Wanderung mit meinem Sohn.


Familie – Gedanken – Erfahrungen
…diese Augenblicke die unbezahlbar sind und auch in dieser Zeit für glückliche Momente Sorgen.
Wie heute die Wanderung mit meinem Sohn.

Während ich verzweifelt versuche Kinder an den Abstand zu gewöhnen findet irgendwo eine Familienfeier mit 50 Leuten statt. In Den Läden trägt man Maske während der Schlangen an den Eisläden länger und enger werden. Jeder brauch die Nähe des anderen, das Beweisen auch die vielen Bilder der Herrentagsausflüge nicht nur von Herren. Kinder gehen in die Schule völlig kontrolliert im Gänsemarsch – Abstand (warum fällt mir jetzt gerade „The Wall“ von Pink Floyd ein?), während die Spielplätze voll sind. Irgendetwas stimmt nicht, ich bin verwirrt, die Verhältnismäßigkeiten gleiten hinweg. Während ich im Rathaus nur unter strengen Vorkehrungen mein Führungszeugnis bekommen werde, gibt es Rudelgruppen an den Haltestellen. Die Politiker wollen mehr Testen und ich kenne keinen der seit Wochen getestet wurde. Selbst eine Kollegin in der Notbetreuung, Kind Fieber sie in einer Einrichtung mit vielen Menschen, der Sohn in einer anderen Einrichtung = Kein Test. Aber das Thema Erzieher und Schutz hatten wir ja auch schon. Ach, heute ist Freitag werden da nicht wieder die (Profi)Fußballer getestet? Aber wenn man nicht testet kann es keine Infizierten geben, oder sehe ich das falsch. Übrigens liegen wir mit 37,6 Test pro 1000 Einwohner weit hinter Island (168 pro 1000), Bahrein (150 pro 1000) , Dänemark, Litauen, Israel, Italien, Estland, Österreich, Schweiz, Spanien, Katar, UK, ………..und noch einige mehr…(Quelle: ntv)

…mit einem Bild aus einer guten Zeit. (die Damen und Herren hatten vorher getanzt…dachte das passt)
Natürlich war die ganze Kriese lang Musik bei mir.
3 Alben sind im Ohr hängen geblieben. Die sicher auch noch mit in der Wahl zu meinem Album des Jahres seine werden…obwohl Platz 1 schon fast sicher ist.
Ruhiger sind meine Favoriten geworden. Mein großer sagt immer: „Ah hörst wieder deine Lebensbejaende Musik“ und hat dabei einen sarkastischen Unterton
Ende Februar erschien „The Main Sing“ von Real Estate. Letzte Woche erschein dann „Adorned“ von Scott Matthew, erschreckend schön wie man an David Bowie denkt, diese Stimme.
Aber mein absoluter Favorit auf das Album des Jahres ist „For Their Love“ von Other Lives, erschienen am 24.April. Selten ein Album gehabt, das ich so früh im Jahr sehr fest auf Platz 1 meiner Lieblingsalben des Jahres steht.

Haben unseren Urlaub gebucht, nicht ganz billig, ist ja nichts mehr, also billig.
Kein Rücktrittversicherung gefunden die staatl. Anweisungen, Lockdown oder Corona absichert.
Na, dann hoffen wir mal.
War nicht billig, ist ja nichts mehr, also billig. (Außer manche Ausreden)

Immer wieder das schöne Wortspiel…ich will Meer. (ruhig bis zum Ende lesen)
Wir haben jetzt mehr, mehr Kinder.
Wurde von sogenannten Experten beschlossen. Würde mich mal interessieren wer von diesen sogenannten Experten schon mal länger als 4 Minuten im Hort war.
Alles so schlimm, bitte Abstand halten, wir werden sonst alle sterben. Außer im Hort da können wir die Gruppenzahl fast verdoppeln, das mit dem Platz machen wir schon und klar alle müssen zusammenrücken, wir sind ein Volk.
Solidarität darf nicht bei der Gesundheit der Kinder oder Erzieher enden. (das war Sarkasmus)
Ich sehe Menschen, denen man anmerkt, dass es ihnen unwohl ist in meiner Nähe. Dieser Erzieher, der den ganzen Tag mit Kindern zusammen ist, diese unbestimmten Wesen denen man nachsagt das man nicht merkt wenn sie diesen Virus haben. (Jetzt bitte panisch im Kreis rennen, wenn ein Kind in ihrer Nähe ist)
Heute hatte ich ein Kind, das weinte, weil die Hände wund waren vom vielen Hände waschen (kein Sarkasmus, sondern traurige Wahrheit)
Übrigens der einzige Schutz den wir haben und ab und zu Tische, Klinken etc desinfizieren.
Schutzlos sind wir diesen kleinen Monstern ausgesetzt und sie uns.
Heute hatte sich ein 5-jähriges Mädchen, das sich wehgetan hatte. Es weinte, lag in meinem Arm, ich trug es zum nächsten Stuhl. Die Träne tropfte auf meine Hand (bitte panisch im Kreis rennen), ein anderes Kind lispelt etwas und spuckt immer etwas (jetzt bitte in die andere Richtung)
Wir haben keinen Schutz nur ein verdammt großes Herz und ich werde einen Teufel tun nicht jedem Kind ein Stück davon abzugeben. Bei mehr Kindern wird das Stück natürlich kleiner.
Liebe Experten – ihr kotzt mich an
(denke das vieles was ich geschrieben habe auch für die ErzieherInnen in den Kitas gilt)
Was ich mir wünsche ist ein Generalstreik aller Erzieher in Hort und Kita und aller Tagesmütter, dann seht ihr was Systemrelevant ist.

…mehr fällt mir dazu nicht ein. Heute nach langer Zeit wieder mal dort gewesen. Wieder ein Stück Geschichte das zerfällt.

15 ist ja dann das beste Teenageralter.
Unglaublich wie schnell die Zeit vergangen ist.
Alles Gute lieber Anton 🙂

Gruppen bis 15 Kindern dürfen nun im Hort betreut werden. Klingt großartig, doch dazu möchte ich einmal etwas erklären.
Seit Jahren soll der Hort einen Anbau bekommen, hat er aber noch nicht. Um trotzdem der Schule ein guter Hort zu sein, wurden Räume in der Schule gemietet, kleiner Haken: Ab 13 Uhr oder 14 Uhr.
Da jetzt aber die Kinder bereits vormittags betreut werden und die Schule Abstandsregeln einzuhalten hat und es keine Vermischung geben soll, kann der Hort die Räume nicht nutzen.
Gesetzlich hat jedes Kind Anspruch auf eine bestimmte Quadratmeterzahl Platz. Da wir nur das Hort Haus nutzen können sind wir jetzt bereits an der Grenze.
Und das Personal?
Wir haben 11 Stunden offen, nicht alle arbeiten Vollzeit.
Bei vollem Betrieb und 15 Kindern pro Gruppe und 8 Kindern pro Vorschulgruppe brauchten wir also pro Tag etwas weniger als 1,5 volle Stellen (8 Stunden plus 3 Stunden = 11 Stunden), das wären etwas weniger als 24 (!) Erzieher. Wir sind etwas über die Hälfte…wenn alle da sind.
Es wird viele Diskussionen geben in der Geschäftsführung in der Leitung mit den Erziehern und ich kann die Eltern ja verstehen. Aber wir sind nicht die Verantwortlichen für das Chaos.
Man kann Kinder nicht auf Abstand halten.
Nicht besonders gut bezahlt, immer mit einem halben Bein in im Gerichtsaal, falls etwas passiert, ohne Schutz, wissen wir das viele denken wir sind Kaffetrinkende Kindertanten und Onkels….
…oh ja wir trinken viel Kaffee, sehr viel, weil wir alle am Limit arbeiten. Egal ob Geschäftsführung, Leitung oder ErzieherInnen.

Was ist jetzt eigentlich normal. Das JETZT, in dem man hofft das die Vergangenheit zur Zukunft wird? Aber es war nie gut, wenn man zu sehr an der Vergangenheit hängt und eine ungewisse Zukunft ist auch nicht gut, also bleibt eine Ungewissheit, die aber ja nicht gut ist.
Hauptsache wir können wieder Fußball schauen.
Und jegliche Sympathie, die ich langsam für die Regierung gehegt habe, was früher nie der Fall war, wird im JETZT durch die heutigen Beschlüsse in der Zukunft sicher nicht mehr passieren.
Das war dann heute wohl der Freibrief zum Freibrief und einem extremen Chaos, in dem sich jedes Bundesland selbst definieren und hervorheben will und alles in eine undurchschaubare Flut von Bestimmungen und Beschlüssen enden wird.
Wir sollten nicht an der EU arbeiten, sondern an einer „deutschen Einheit“. Den 3. Oktober kann man doch getrost streichen. Ach ja, und die EU da war ja noch was, war doch wohl die größte Lachnummer.
