Fazit einer (Heim)reise

In welche Richtung sich nun die Heimreise befindet, weiß ich selbst nicht. Es fiel schwer die Familie wieder zu verlassen und doch auch viel Freude auf die Insel.

Es gab so viel Wertschätzung, damit hatte ich nicht gerechnet. Eltern, die mich baten, wieder zurück zu kommen, ganz viel Anerkennung für meine geleistete Arbeit. Vielleicht zählt auch hier, dass man erst weiß was man hat, wenn man es nicht mehr hat. Obwohl ich glaube ich immer gut angesehen war.

Einer Familie, die mir schrieb, dass die Kinder mich immer noch vermissen und ich für sie der beste Erzieher war, habe ich es versucht so zu beschreiben: „…Ihre Kinder haben wundervolle Eltern und eine wunderschöne Kindheit, das haben nicht alle Kinder und genau diesen Kindern will ich ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern“

Das trifft es vielleicht ganz gut, ich kann die Welt nicht verändern, aber versuchen ein kleiner Augenblick schöner Erinnerung zu sein.

Und Heimat? Es gibt so viele Definitionen. Ein Vater sagte einmal ich wäre ein guter Ortsvorsteher, aber ich soll ja auch der König von Föhr werden 😉 . Also was ist Heimat. Ein Ort, an dem man gerne ist, dann wäre es Föhr und ein Ort an dem die geliebte Familie ist also Berlin – Brandenburg. Vielleicht kenne nicht mal ich meine Heimat, die tief in mir ist.

Das Leben ist Heimat und davon hatte und habe ich sehr viel.

(Bilder heute zwischen 7.30 Uhr und 16 Uhr)

Neues Hobby

Die Kinder sind seit einigen Tagen der Numismatik verfallen.

Naja es gibt schlimmeres 😉

Die „Ganse“ Geschichte

Ich nenne sie glaube ich die „Marktschreiergans“, alles was da ist kommt rein und davon noch was und davon noch was…

Gut gekocht wie ein Suppenhuhn, Fleisch abgezogen und dann ging es los. In einen Topf Zwiebeln Speck, Tomatenmark, Gemüse, einmal Kühlschrank auf und zu, ein paar Gewürze…

…kochen und pürieren und dann das Gänsefleisch dazu und nomma kochen. Currysoße war noch übrig…

…in eine Schüssel Butter und Curry und etwas Tomatenmark, Reis darauf, gut verrühren, nett anrichten und fertig ist die Marktschreiergans…

…dann gab es noch…

Quatsch…das war für die Meerschweinchen 😉

2021

Wenn es da draußen jemanden gibt der damit gerechnet hat das ich mich bei ihm melde und es nun doch nicht getan habe, den bitte ich das zu entschuldigen. Deshalb nochmal auf diesem Wege allen ein wunderbares 2021. Es kann ja nur besser werden und so hoffen wir das wie uns nächstes Jahr Silvester alle wieder in die Augen sehen können.

Bei uns war es ruhig, aber schön, auch wenn die Küche den Eindruck macht als hätten 20 Menschen gefeiert.

Spazierga(e)ng(e)

Ja die hatte ich, diese Spaziergänge, mit Matthes, alleine. Viele Gedanken wo geht es hin, was wird wohl sein. In einem Jahr wollen wir Weihnachten und Silvester auf Föhr feiern. Nein, es bedeutet nicht das dann alle in Wyk wohnen, aber ein schöner Gedanke ist es trotzdem. Man kann sich so vieles ausmalen und weiß doch nicht was das nächste Jahr bringt. Fahrland ist schön merke ich und doch hab ich den „Draht“ verloren. Ich versuche den salzigen Wind zu riechen und hätte nie geglaubt das mir das seltsame Inselwetter fehlt. Ich bin gerne hier, ohne wirklich da zu sein. Das gilt natürlich für den Ort, nicht für die Menschen, da fehlen mir schon einige. Heute ein kleiner Besuch an alter Wirkungsstätte und auch da das Gefühl, alles war schön zu seiner Zeit, aber die Zeit ist vorbei. Die Menschen die wollen werden sicher weiter mit mir in Kontakt bleiben. Ich bin gerne hier, sehr gerne und freue mich doch auch wieder auf diesen Augenblick wenn die Fähre in Wyk anlegt. Ich werde sicher noch einige male Spazieren gehen und gerne hier sein und gerne fort gehen.

Impfen (?) (!)

Eine Äußerung einer Dame heute beim Einkauf, veranlasst mich dann doch mal meine Meinung zu dem Thema zu schreiben. Die Äußerung war „Ach es ist doch schön, in 4 bis 6 Wochen ist alles vorbei“ (ich selbst denke, dass uns die Folgen noch bis Ende 2022 begleiten werden – die Spätfolgen ungewiss)

Da ich zu denen gehöre, die noch recht unschlüssig sind, werde ich beide Gedankengänge meinerseits euch kundtun (was ein Satz).

Dafür: Ja, ich bin unschlüssig, habe aber Risikogruppen in der engsten Familie. Natürlich wäre es schön, wenn sie geimpft werden, aber dann muss ich es auch tun. Sicher ein Medikament nach noch nicht mal einem Jahr zuzulassen, ist eine reife Leistung. Aber es wären z.b. keine Tierversuche mehr nötig, bzw. in einem ganz engen Rahmen (Nein, keine Tierversuche mehr!), da die Computerprogramme so weit sind, dass man alle (??) Eventualitäten herausfinden kann. Außerdem soll das Medikament bisher kaum Nebenwirkungen in den Studien gezeigt haben. Sicher wenig Zeit für viel Leistung, aber ich denke die heutige Zeit, Technik und Möglichkeiten geben es her.

Dagegen:  im Jahre 2018 sind in Deutschland 238.000 Menschen an Krebs gestorben. Ich weiß der Vergleich zu 30.000 Coronatoten hinkt. Aber man möge es mir zu Zwecken der Anschaulichkeit verzeihen. Es halten sich immer die Gerüchte, dass es viele Medikamente gibt, die nicht zugelassen sind. Das veranlasste mich, mich mal mit der Zulassung von Medikamenten zu beschäftigen. Im Durchschnitt braucht ein Medikament in Deutschland 12 – 13 Jahre bis zur Zulassung, dass heißt, wenn es heute ein wirksames Medikament gegen Krebs gibt, werden noch ca. 2,5 Millionen Menschen daran sterben, bis es zugelassen wird, um sich ganz sicher zu sein. Sicherlich sehr fragwürdig mein Vergleich mit Corona, aber ich denke, ich versteht was ich damit sagen will.

Fazit: Der eigentliche Stamm des Virus ist ja seit langem bekannt und die Forschung schon einige Jahre alt. Mein Beruf wird es eh verlangen mich impfen zu lassen. Ob ich ein gutes Gefühl habe, weiß ich nicht und ich werde mich sicher hinten in der Schlange anstellen. Wie sagte doch Herr Spahn so schön: „…lassen wir anderen den Vortritt…“

Es gibt kein Falsch oder Richtig. Jeder soll tun was er für richtig hält, aber die anderen auch akzeptieren mit ihren Wünschen, Ängsten und Nöten. In diesem Sinne: „Bleibt gesund“

Spritze – Spitze – Treffer….oder auch nicht 🙂

Mike kocht…

Gans.

Ohne Füllung, bzw. eine sehr einfache Füllung aus Nelken, Zwiebeln, Lorbeer und der Gewürzpaste die ich gleich erkläre.

Die Gewürzpaste besteht bei mir aus etwas Gänsefond, Tomatenmark, etwas Geflügelgewürz, Paprika, Liebstöckel, Oregano, Thymian, Beifuß und Rosmarin. Schön vermischen, etwas für den Schluss aufheben. Rest in und an die Gans.

Die Gans (4 kg) bei 110 – 120 Grad – Umluft für 6 Stunden in den Ofen.

Erst danach mit Wasser, Fond oder ähnlichem übergießen und Temperatur kurz höherstellen, um die Haut schön knusprig zu machen, falls sie es nicht schon ist.

Dazu klar Klöße, Rotkohl und Soße.

Schöne Weihnacht

Ja, es war ein schöner 24.12…

Das Zusammensein sehr schön, die Geschenke ausgesucht, die Zeit füreinander ohne den üblichen Weihnachtsstress.

Das besondere Geschenk ein Armband aus Bali…nachhaltig aus Edelholz mit den Koordinaten von Fahrland…Anja hat die Koordinaten von Wyk.

Jedes Geschenk etwas besonderes.