MUSIK 2021

Vorneweg, es lohnt sich das neue Video von Selig anzusehen (weiter unten)…

Da sind sie wieder meine Probleme. Zu wenig Geld und zu viel gute Musik die dieses Jahr erscheinen soll. Allein bis März kommen mir bekannte 5 Alben heraus die ich uuuuuunnnnnnnbedingt brauche Da hätten wir na ganz klar das neue Album von „Still Corners – Home“, das von mir sooooooooo sehr erwartete neue Album von „Selig – Myriaden“ und die Schwester des ach so sehr geschätzten Angus Stone bringt auch ein neues Album heraus (Julia Stone – Sixty Summers). Große Freude auf das neue Greta Van Fleet Album The Battle at Gardens’s Gate und natürlich jetzt schon eine tiefe Verneigung vor Lana del Rey und ihrem neuen Album „Chemtrails Over The Countryclub“…und das Jahr ist noch jung.

Ich habe lange überlegt welches Video ich hier anfüge, ich habe mich für Selig „Alles ist so“ entschieden, vielleicht wegen der Botschaft, vielleicht weil Jan unverschämt gut aussieht für sein Alter und vor allem weil es Selig ist.

SELIG – ES IST SO (ANKLICKEN)

ALLES NEU

Ein neues Jahr, eine neue Dienstwohnung. Neue Kuschelsocken hab ich mir gekauft. Auch eine neue Kur hat begonnen. Das Wetter ist auch mal wieder neu für mich. Coronaregeln sind fast neu. Neues Waschmittel hab ich. Eine neue Handyhülle kommt bald. Einen neuen Teppich. Viele neue Eindrücke. Bleibt nur zu hoffen das wir bald auch wieder vieles von dem haben was noch gar nicht so lange her ist und doch so Alt und Vergangen wirkt.

 

Ein Tag

Ich möchte einfach einen Tag beschreiben, vorgestern war es. Es war ein guter Tag, in all dem negativen, einfach ein guter Tag. Nichts Besonderes und genau deshalb so besonders. Die Bilder sind alle von diesem Tag, glaube sogar in der richtigen Reihenfolge. Ein wunderbarer Sonnenaufgang, ein kleiner Spaziergang, kurz einkaufen, etwas Essen, ach ja für die Schule müsste ich ja auch mal wieder was machen. Es begann plötzlich zu schneien und wenig später kam die Sonne wieder hervor. Mit der Familie telefonieren, etwas fernsehen und dann schlafen. Nichts Weltbewegendes. Nicht himmelhochjauchzend und nicht zu Tode betrübt. Ich habe mich gefreut über diesen Tag. Vielleicht sollten wir uns viel öfter über die Dinge freuen die viel zu Normal geworden sind.

Fazit einer (Heim)reise

In welche Richtung sich nun die Heimreise befindet, weiß ich selbst nicht. Es fiel schwer die Familie wieder zu verlassen und doch auch viel Freude auf die Insel.

Es gab so viel Wertschätzung, damit hatte ich nicht gerechnet. Eltern, die mich baten, wieder zurück zu kommen, ganz viel Anerkennung für meine geleistete Arbeit. Vielleicht zählt auch hier, dass man erst weiß was man hat, wenn man es nicht mehr hat. Obwohl ich glaube ich immer gut angesehen war.

Einer Familie, die mir schrieb, dass die Kinder mich immer noch vermissen und ich für sie der beste Erzieher war, habe ich es versucht so zu beschreiben: „…Ihre Kinder haben wundervolle Eltern und eine wunderschöne Kindheit, das haben nicht alle Kinder und genau diesen Kindern will ich ein kleines Lächeln auf das Gesicht zaubern“

Das trifft es vielleicht ganz gut, ich kann die Welt nicht verändern, aber versuchen ein kleiner Augenblick schöner Erinnerung zu sein.

Und Heimat? Es gibt so viele Definitionen. Ein Vater sagte einmal ich wäre ein guter Ortsvorsteher, aber ich soll ja auch der König von Föhr werden 😉 . Also was ist Heimat. Ein Ort, an dem man gerne ist, dann wäre es Föhr und ein Ort an dem die geliebte Familie ist also Berlin – Brandenburg. Vielleicht kenne nicht mal ich meine Heimat, die tief in mir ist.

Das Leben ist Heimat und davon hatte und habe ich sehr viel.

(Bilder heute zwischen 7.30 Uhr und 16 Uhr)

2021

Wenn es da draußen jemanden gibt der damit gerechnet hat das ich mich bei ihm melde und es nun doch nicht getan habe, den bitte ich das zu entschuldigen. Deshalb nochmal auf diesem Wege allen ein wunderbares 2021. Es kann ja nur besser werden und so hoffen wir das wie uns nächstes Jahr Silvester alle wieder in die Augen sehen können.

Bei uns war es ruhig, aber schön, auch wenn die Küche den Eindruck macht als hätten 20 Menschen gefeiert.

Spazierga(e)ng(e)

Ja die hatte ich, diese Spaziergänge, mit Matthes, alleine. Viele Gedanken wo geht es hin, was wird wohl sein. In einem Jahr wollen wir Weihnachten und Silvester auf Föhr feiern. Nein, es bedeutet nicht das dann alle in Wyk wohnen, aber ein schöner Gedanke ist es trotzdem. Man kann sich so vieles ausmalen und weiß doch nicht was das nächste Jahr bringt. Fahrland ist schön merke ich und doch hab ich den „Draht“ verloren. Ich versuche den salzigen Wind zu riechen und hätte nie geglaubt das mir das seltsame Inselwetter fehlt. Ich bin gerne hier, ohne wirklich da zu sein. Das gilt natürlich für den Ort, nicht für die Menschen, da fehlen mir schon einige. Heute ein kleiner Besuch an alter Wirkungsstätte und auch da das Gefühl, alles war schön zu seiner Zeit, aber die Zeit ist vorbei. Die Menschen die wollen werden sicher weiter mit mir in Kontakt bleiben. Ich bin gerne hier, sehr gerne und freue mich doch auch wieder auf diesen Augenblick wenn die Fähre in Wyk anlegt. Ich werde sicher noch einige male Spazieren gehen und gerne hier sein und gerne fort gehen.