Wertschätzung

Das dritte Modul meiner sehr geschätzten Weiterbildung „Lernort Praxis“ ist vorbei. Ich möchte Euch mit einem kleinen Dialog teilhaben lassen. Der inhaltlich zum Thema nicht viel sagt. Aber schon zeigt, wie die Dozenten und Teilnehmer miteinander umgehen.

Wortwörtlich schaffe ich es natürlich nicht, aber ich glaube alle verstehen, was ich damit zeigen will. Grundlage für den Dialog war, dass ich eine Aufgabe mit 2 Mitstreitern etwas „überzogen“ habe, in der Form der Beantwortung. Der Dozent hat dann mich oder besser die Arbeit merklich kritisiert, was eigentlich gar nicht seine Art ist (freundlich). Später hatten wir dann die gesamte Aufgabe glaube ich sehr gut gelöst.

 

Dozent: „Ach Mike ich habe da ganz schön kritisiert“

Mike: „Na ja, wir haben die Aufgabe auch etwas überzogen, was es uns im Weiteren ja nicht leichter gemacht hat“

Dozent: „Also du kamst gut damit klar“

Mike: „Klar, aber ich bin mir auch sicher, dass wir die Aufgabe ohne deine Hilfe nicht so gut bewältigt hätten“

Dozent: „Dafür bekomme ich doch Geld, werde ja dafür bezahlt (schmunzelt)“

Dozent: „Ach Mike, für dich würde ich es auch ehrenamtlich tun“

Mike: „Ach jetzt werde ich rot“

 

Was soll ich sagen Dozenten und Teilnehmer haben mich noch nie so angesprochen, inspiriert. Heute beim Feierabend gab es die erste leichte Wehmut unter den Teilnehmern und ich glaube da wird noch so manche E-Mailadresse ausgetauscht.

Die Nachdenklichkeit mancher Tage

Die Tage sind pure Harmonie, der Himmel grau, Herz voller Sonne. Wenn da diese Stille nicht wäre, nicht diese Stille Angst. Es klingelt an der Tür, ein Freund des Sohnes. Ich schau wieder auf das Papier, will mich erinnern um nach vorne zu sehen. Die Hand vor den Augen, dass man den Regen nicht sieht. Es fehlen Worte, suche in der Erinnerung, es gibt sie nicht, alles Neu, diese Angst vor dem was kommt. Vielleicht nur ein kleiner Wind, der mich nur kurz frösteln lässt oder doch ein Sturm der mir den Atem nimmt. Nicht die Angst zeigen, lache sie weg, sie lacht zurück.

Ich schüttele mich, stehe auf, streichele das Bild an der Wand. Erinnre mich an Liebe, erinnre mich an das warum ich hier bin. Lächel mir im Spiegel zu und denke was der Spiegel kann, das kann ich schon lange. Schließe kurz die Augen und bin dankbar das ich war, bin und sein werde.

Hallo Papa

Jetzt kommt die Zeit wo man nicht mehr wünscht..auf noch so viele Jahre wie es schon waren, dass werden wir beide wohl nicht schaffen. Aber ich hoffe noch auf sehr viele Jahre die wir miteinander verbringen können. Alles Gute auch auf diesem Weg zu deinem 74ten….74 bewegte Jahre die so manches Buch füllen würden und ich bin glücklich darüber eine Hauptfigur in diesem Buch zu sein.

40 Bilder aus 9 Jahren

40 Jahre Jung, fast ein Viertel ihres Lebens mit mir geteilt. Sicher nicht immer leicht (mit mir) und doch immer noch glücklich (hoffe ich). Ich möchte einfach dem besten was mir je passiert ist alles Gute wünschen, für heute, Morgen, Übermorgen. Keiner kann sagen was die Zukunft bringt, aber ich wäre gerne noch sehr lange ein Bestandteil ihres Lebens und hoffe das ich ihr die glücklichen Momente schenken kann die sie braucht und die wieder geben kann, die sie mir schenkt.

Traurig

Wenn die Belehrung in einer 3.Klasse mittlerweile auch beinhaltet wie man sich bei einem Amoklauf in der Schule zu verhalten hat. Wie man Tische umdreht und wo sie nicht in der Schussliene sind….

Wenn man das Leben in Abschnitte teilt…

…einigen wir uns mal auf Geburt/Baby/Kita/Grundschule/Schule/Ausbildung/Erwachsen/Alt/Tod, dann hat Anton schon so einiges hinter sich gebracht. Er hat die 4 Stufe meiner Lebensleiter erklommen und steigt langsam auf die fünfte. Jetzt ist er erst mal auf dem Weg in den Urlaub, er hat es sich verdient, mehr als das. Er ist ein wunderbarer 12 jähriger Junge der zwischen Lachen und Weinen die Pubertät erklimmt, ein wenig an den Nerven zerrt und doch ein Junge  ist den man sich besser kaum wünschen kann. Wenn er doch nur endlich in den Stimmbruch kommen würde………

Übergabe Abschlusszeugnis Grundschule 18.7.17