Zeit I

In den Bildern geschaut. Letzter Blog Anfang März, lange her. Die Zeit. Sie rennt.

Steh in meinen Gedanken noch im Regen auf Föhr, vor dem Griechen. 128 Tage her. Und so sortiere ich die vergangene Zeit aus den Bildern die Neualt auf meinem Handy schlummern und mir berichten von dieser letzten Zeit, die rasend an mir vorbei ging und immer schneller wird. Ich sende mir die Bilder auf meinen PC, dort sind sie größer, kann die Brille absetzen. Oder doch nicht.

Abschied, Hamburger Chaos, es war noch kalt. Dann wusste Coco nicht wie sie sich wo in der Hitze hinlegen soll. Ich erinnere mich, das es früher hieß: Menschen kommen und gehen. Heute gehen sie nur noch. Von einfach kein Kontakt mehr können wollen müssen bis zum unendlichen Tod. Was ein wenig wehtut, denn man muss sich ja dann leider bei den lebenden damit auseinandersetzen sie nie wieder zu sehen und das ist ähnlich diesem absoluten.

Aber eigentlich wollte ich ja was von der Zeit erzählen. Wie ich was erlebt habe oder irgendwie belanglos. Aber vielleicht ist es ja genau das gute mal ohne Große Wertung, was ist passiert seit März:

Ein wunderbares Musical „The Addams Family“ von Schülern im Nikolaisaal, kein gutes Gefühl als die Bundeswehr die Hortmäuse besucht, nicht in dieser Zeit. Neue Möbel, der 18 Geburtstag meines Neffen, an diesem Tag fühlte ich ich das erste mal richtig Alt. Zwei Besuche in Ketzin, dieser kleine feiner Ort. Die Schatten waren auch wieder da und ein beeindruckender aber zu teurer Besuch der „Titanic- Ausstellung“ in Potsdam. Beginne damit die Namen zu entziffern auf dem Kriegerdenkmal. Matthes bekommt die erste Einladung zur Bundeswehr, zerrissen. Ein wunderschöner Tag in Nauen und Ribbeck und auf Arbeit ein schöner Teamtag, ein schönes Fest und dann die Hitze…

…Ja sie rennt die Zeit, nach meinem Geschmack etwas zu schnell. Zu schnell für mein Alter, zu schnell um nichts zu verpassen, zu schnell…