Eigentlich war alles gut, eigentlich. Ein fader Beigeschmack. Worum es geht? Grillen, grillen in einer Wohngruppe, die ich besucht habe. Es war alles gut, alle waren satt, alle bekamen etwas von dem, was sie mochten und doch dieser Beigeschmack. Ja, ich komme ja gleich zur Sache, ich muss doch erst einen Spannungsbogen aufbauen.
Es war noch Geld da, aber am Ende der Woche natürlich nicht unbegrenzt, nie unbegrenzt. Schulden aufnehmen nicht möglich. Und ja ich fand das in diesem Augenblick schade. Kinder, die aus den verschiedensten Gründen nicht bei den Eltern leben können, Kinder, die mehr schlechtes erlebt haben als manche Bundestagsfraktion zusammen, Kinder mit Beeinträchtigungen, Kinder am Rand dieses reichen Landes. Aber, wunderbare Kinder.
Und dann dachte ich an dieses Sondervermögen (siehe Zitat unten von MDR Online) Ich bin nicht der, der sagen kann, ob es gut ist oder nicht, aber ich dachte mir über hier unten wird da oben nicht gesprochen.
Jede Partei die ein paar Stimmen hat kriecht der anderen in den Arsch und feiert es dann als ihren Sieg.
Sicher Politiker mit einem Durchschnittsgehalt von 105 000 im Jahr € sind ja auch die Sieger. (Bei Herrn S. sind es laut „Absolventa“ ca. 360000 € im Jahr)
Kinder wie J., B., G., J., J., B. sind die Verlierer.
Mein Dank an alle die, die diesen Kindern für ein minimalen Teil von dem, was Politiker verdienen aber mit dem Herz das Politiker nicht haben (Macht macht was), ein Leben schenken und versuchen das es auch eine Zukunft wird.
Aber wie gesagt, es war ja gut, es war ja alles gut.
Mensch (Homo sapiens, lateinisch für „verstehender, verständiger“ oder „weiser, gescheiter, kluger, vernünftiger Mensch“ (Q.: Wiki)
MDR 21.03.2025 ZITAT:
Wie ist die Höhe der neuen Schulden einzuschätzen?
Es handelt sich um vergleichsweise riesige Summen. Zu den 500 Milliarden Euro Ausgaben für Infrastruktur dürften jährlich hohe zweistellige Milliardenbeträge für Verteidigung kommen. Die Verteidigungsausgaben sollen den Plänen zufolge ab einer Höhe von einem Prozent der Wirtschaftsleistung von der Schuldenbremse ausgenommen werden. Ein Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) entspricht derzeit etwa 43 Milliarden Euro. Ziel waren schon bislang Ausgaben von zwei Prozent des BIP für Verteidigung. Das würden mit der neuen Regelung also jährliche Sonderausgaben von mindestens weiteren 43 Milliarden bedeuten. Bei einer ebenfalls zehnjährigen Laufzeit – wie beim Infrastrukturvermögen – ergeben sich Ausgaben in Richtung von einer Billion Euro. Eine Billion hat zwölf Nullen, in Zahlen: 1.000.000.000.000 Euro.
Zur Einordnung: Der vorläufige Bundeshaushalt 2025 liegt mit 488 Milliarden Euro bei knapp einer halben Billion Euro; sämtliche aktuell bestehenden Sondervermögen haben einen Umfang von 869 Milliarden Euro. (ZITAT ENDE)



Es gibt diese Sendung „Ein Leben in 10 Bildern“. Ein berühmter Mensch erhält dort anhand von 10 Bildern eine kleine Biographie. Auf meinem Bild sind 10 Leben. Es ist eines dieser Bilder die ich immer wieder hervorhole. Ein kleiner Schatz der Vorfahren. Und ihre Leben? Ich möchte mit Elisabeth beginnen, rechts unten. Warum mit ihr? Sie ist unbekannt man weiß nicht mehr als ihren Namen. Mich würde interessieren warum. Links daneben mein Uropa, Paul geb. 1869. Er war Bäckermeister und Straßenbahnfahrer.1942 ist er gestorben. Uroma Maria, Sie starb 1936 in Cottbus und wurde 66 Jahre. Ich hab einige Bilder von ihr, auf keinem lächelt sie, auf diesem ein wenig. Daneben Georg, ich weiß nicht wann er geboren wurde, wann gestorben, aber ich weiß er war Flugzeugmechaniker und mit Anna verheiratet. Hinter ihm der Sonnenschein der Familie: Hildegard, auch genannt die wilde Hilde oder die rote Hilde (wegen den Haaren?) war wohl immer gut gelaunt und keine Party ohne sie. 1908 wurde sie geboren und starb 1985 in Cottbus wo sie ihr ganzes Leben lang gelebt hat und passend eine uneheliche Tochter Eva Maria. Daneben Fritz, gefallen im 2. WK. Er hatte eine Frau und einen Sohn. Neben Fritz steht Otto, er ist 1899 geboren, hat 1929 Martha geheiratet. Sie hatten eine Tochter. Otto starb 1988 in Berlin. In Westberlin. Dann Helmut, er wurde nur 35, hatte Frau und Kind. Starb 1942, wahrscheinlich gefallen. Daneben Kurt, mein Opa. Nie kennengelernt da er schon 1956 verstarb, sehr krank. Gerade mal 58, oh genau wie ich heute. Er war Sattler von Beruf. 1938 hat er in Berlin Adlershof meine Oma Marie Agnes geheiratet. Zusammen hatten sie 2 Söhne. Einer war mein Vater. Und dann ist da noch Arnold, der Lieblingsonkel meines Vaters. Er war Drucker und Buchbinder, seine Frau hieß Charlotte, Lotte genannt. Er starb 1985 in Königs Wusterhausen.




