50 Bilder – Ein Fazit (Barcelona)

Nein, Barcelona ist keine schöne Stadt. Keine bunten Türmchen beleuchtet im richtigen Licht. Barcelona wirkt schmuddelig, obwohl ständig sauber gemacht wird. Als ich Barcelona das erste Mal betrat, erschlug mich das Leben, überforderte mich. Überdosis Leben. Es gefiel mir nicht, dieses unbekannte „einfach Leben“, Menschen hasten, eilen, aber ohne dieses gesichtslose Gesicht. Eilen vom Leben zum Leben. In den kleinen Gassen immer wieder etwas zu entdecken, niemand ist aufdringlich und doch hinter dir. Die kleinen Läden, deren Inhaber alle lächeln. Es dauerte nicht lange und ich war gefangen. Ich habe mir gewünscht, dass ich 30 Finger an einer Hand habe, wenn meine Finger die Tage anzeigen, die ich noch bleiben darf. Der Skateboardfahrer der mit Bällen jonglierend an dir vorbei fährt. Die Straßenmusiker, die es alle können egal, ob ein alter Mann ein E-Gitarrensolo hinlegt, dass einem der Mund offenbleibt. An einer anderen Ecke singt ein Opernsänger, dass man Gänsehaut bekommt. Eine Ecke weiter spielt ein junger Mann nur mit einer Gitarre „The End“ von The Doors. Pause kennt diese Stadt nicht. Viele Obdachlose, die einen in die Realität zurückholen und selbst diese scheinen zu leben. Einer von ihnen hat 4 Becher vor sich zu stehen: An dem ersten steht „Food“ an dem zweiten „Beer“ an dem dritten „Ferrari“ und am vierten „Disneyland“. Er lächelt mich an, auch wenn ich vorbei gehe. Barcelona ist bezahlbar lebenswert. Was allerdings sehr teuer ist, sind alle Arten von Touristenattraktionen. Was bezahlbar ist, essen gehen, Lebensmittel, die öffentlichen Verkehrsmittel.

Ich hoffe, dass ich mir noch lange etwas von diesem Leben in mir erhalten kann und der Alltag mich nicht wieder gleich aufrisst.

Barcelona es una ciudad preciosa y volveré… prometido

 

Thüringen

Ja es war ein schöner, ein kleiner, ein feiner Urlaub durch das schöne Thüringen. Weimar-Erfurt-Gotha- Arnstadt-Friedrichsroda-Naumburg.  Von absoluter Kultur bis Spieleabend, von Shoppen bis Besinnlichkeit. Alles dabei, alles wunderschön. Die Familie kann ja noch eine Woche Ruhe genießen, wobei meine Spannung auf den neuen Arbeitsplatz natürlich steigt.

Das Salz

Das Salz gab es zum (erneuten) Einzug in Wyk.

Es wird nicht alle bevor ich wieder gehe.

Ich verschließe es. Geöffnet wird es, wenn ich wieder mit denen zusammen sitze, egal wo,  die mir auf der Insel wichtig waren, sind und sein werden.

Und es wird alle werden, das Salz auch wenn es vielleicht dauert.

Ick steh uff Bärlin

Da waren wir wieder, mein Sohn und ich in Spandau und machten uns einen schönen Tag. Ja und ich musste wieder einmal feststellen. „Ick steh uff Bärlin“.

Die Mischung aus Glanz und Dreck, der Straßenmusiker an der Ecke, der von dem an der anderen Ecke übertönt wird. Die unverkennbar freundlich unfreundliche Wesensart. Die paar Durchgeknallten. Der Porsche neben dem Clio und ein gutes Essen für 6.50 € und so vieles mehr.

Ja ick steh uff Bärlin

Hamburg

Nachdem ich die Kurkinder in Hamburg abgeben habe, begann ein kleiner 2 tägiger Kurzurlaub in Hamburg. Sehr intensiv, sehr viele Schritte aber auf jeden Fall auch mal was „anderes“. Wobei ich ja immer noch der Meinung bin das sich Berlin und Hamburg sehr ähnlich sind, was ich natürlich nicht laut sagen darf. Also…Landungsbrücken – Hafen – Hafenrundfahrt- City- Rathaus- Altona ……und noch mehr und das alles in weniger als 50 h.  wie gesagt intensiv aber sehr schön.

Gestern

Wohnungsübergabe, ein letzter Blick in die Wohnung. Noch ein Stück Kuchen von der Küche bekommen. Kurz ins Büro. Kurzer Blick zurück aufs Gelände. Kleiner Besuch im Schuhladen und andere Kollegin übersehen (es tut mir wirklich leid). Auf die Fähre, Festland. In Altona meinem „Lieblingsbettler (mit Stil)“ noch ein Essen und eine Schachtel Zigaretten spendiert. Im Zug lesen des Abschiedsgeschenkes. Ankunft in Berlin und das Ende des Abgesangs und wenigstens versuchen dem altem Neuen eine Chance zu geben.

Schuhtetris bei Ebbe

Was sage ich ich den Kindern immer, zieht euch vernünftige Schuhe an…

Ein wunderbarer Spaziergang, der nasse Füße zur Folge hatte. Bei herrlichstem Sonnenschein und gefühlten 18 Grad und Ebbe und Stoffschuhen…

…aber egal, einfach nur schön. Und so langsam frage ich mich ob ich das wirklich will, dass alle wieder auf die Insel kommen 😉

Noch etwa 70 Stunden…

…bis ich auf der Fähre bin…

…das letzte mal den Arbeitsweg…

…das letzte mal die Arbeitswege…

…das letzte mal den Rückweg…

…der Kloß im Hals sehr groß…sehr…

 

Stille (vor) Sturm (und) Meer

Ja, es gibt sie, diese Augenblicke in denen ich jetzt schon vermisse und es gibt sie die Augenblicke voller Freude und es gibt sie die traurigen Augenblicke und es gibt sie die Augenblicke der Ungeduld und es gibt sie die Augenblicke in denen ich jetzt schon vermisse…